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| Presseinformation |
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Studienabbrecher sind nicht Chancenlos! Es gibt jedes Jahr etwa 300.000 neue Studienanfänger in den Studienfächern. Dagegen steht eine stark ansteigende Zahl von derzeit rund 70.000 Studienabbrechern, die ihr Studium oft erst im 7 Semester oder später abbrechen. Das Thema Studienabbrecher hat mittlerweile hohe politische Brisanz wegen der aktuellen Diskussionen um Studiengebühren, die die Perspektiven für Studenten nicht gerade verbessern. Am Dienstag, den 5. Oktober war Matthias Gens live im Studio von NBC Europe in der Sendung GIGA Real zum Thema „Ausbildungsabbruch" . Er beantwortete Fragen, die von den Zuschauern live zum Thema gestellt wurden und verwies auf die sehr hilfreiche Website für Studienabbrecher www.studienabbrecher.com. Laut der Aussage von Matthias Gens, dem Verantwortlichen für Neue Medien von www.studienabbrecher.com gibt es drei Hauptgründe für den Studienabbruch:
- Der Praxisbezug fehlt, d.h. für viele Studenten ist das Studium zu theoretisch, sie beginnen häufig eine Ausbildung in dem gewünschten Berufsumfeld und orientieren sich dann neu.
- Die finanziellen Probleme, da es für die Studenten nicht möglich ist, das Studium parallel durch Nebenjobs eigenständig zu finanzieren. Der hohe zeitliche Aufwand für den Nebenjob zieht das Studium auf unbestimmte Zeit in die Länge.
- Mangelnde Motivation innerhalb des angefangen Studiums. Sie identifizieren sich nicht mehr mit ihrem Studienfach und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten.
Für alle, die über einen Studienabbruch nachdenken, oder ihr Studium bereits abgebrochen haben, bietet die Website studienabbrecher.com neben weitreichenden Informationen auch den Austausch mit Gleichgesinnten über ein eigenes Forum. Darüber hinaus können die Studenten bzw. Studienabbrecher kostenlos ihr persönliches Bewerberprofil eingeben, um Arbeitgebern ausführliche, persönliche Informationen zu geben. Potentielle Arbeitgeber und Anbieter von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen haben hier die Möglichkeit, passende Bewerber direkt zu kontaktieren und ihr Unternehmen vorzustellen. „ Denn auch das bis dahin erworbene Fachwissen der Studienabbrecher ist nicht zu unterschätzen", so Matthias Gens. Durch die Zusammenarbeit mit einem Spezialanwalt für Verwaltungsrecht bekommen die Studenten hier sogar die Möglichkeit, sich direkt von einem Experten für Bildungsrecht beraten und vertreten zu lassen. Viele Studenten, die wegen wiederholtem Nichtbestehen der Abschlussprüfung zwangsexmatrikuliert werden, hätten laut unserem Experten in den meisten Fällen eine realistische Chance die Prüfung wegen Formfehler anzufechten.
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| Die Welt - Stehauf-Menschen gefragt |
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Ein Studienabbruch muss kein Karrierehindernis sein.
Die meisten der jährlich 70 000 Abbrecher in Deutschland erobern den Arbeitsmarkt dennoch.
Andreas Barth hatte einfach die Nase voll vom Jura-Studium. Er fühlte sich zu Theorie, Vorlesungen und Seminaren nicht gerade hingezogen - und brach ab. Ohne Examen strebte er in eine neue Existenz: Er brachte ein heruntergekommenes Weingut wieder auf Vordermann. Das Projekt gelang: Sein Betrieb, der Lubentiushof an der Mosel, läuft. Dessen Riesling-Weine gehören zu den meistgepriesenen in Deutschland.
Winzer Barth sieht nicht aus wie einer, der dem Jura-Studium auch nur eine Träne nachtrauert.
Er hat zu Beruf und Erfolg gefunden - aber das ist keineswegs selbstverständlich. Viele andere, die das Studium abbrechen, müssen sich erst mal abstrampeln. "Es gibt keinen eigenen Arbeitsmarkt für Studienabbrecher", sagt Sylvia Knecht, Sprecherin von Adecco, einem Zeitarbeitsunternehmen. Absolventen mit ein paar Semestern Studium ohne Examen werden nicht per Stellenanzeige gesucht, bestätigt Matthias Gens von Studienabbrecher.com, einem Internet-Portal für diese Zielgruppe. Dennoch müssen die Kurz- und Langzeitstudenten ohne Diplom ihren Weg in den Beruf finden. 70 000 Studienabbrecher strömen jedes Jahr auf dem Markt", berichten die Studienberater Barbara Berkhuijsen und Peter Hiedl in ihrem Buch "Studienabbruch als Chance" (Eichborn-Verlag, 196 Seiten, 13,90 Euro).
Die Welt Pressemitteilung
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